Druckschrift 
6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
Seite
363
Einzelbild herunterladen
 

363

Poch ta.

Das Gleichniß von des wahren Menschen Tod.Entschädigend des andern Werks MißlingenWill ich mit dieses Tages Abendrot!)

Die Künstlerin zu eurem Troste bringen,

Des Ew'gen Bild in euer Herz zu gießen.

So rein ihr seid, wird rein das Silber fließen!

Libusta

Wer ist's?

Ä n tch a.

Wen meinst du?Tctka.

Jene, die wir sah'n?

Pacht«.

Ja, jene Jungfrau will euch heute nah'n.

T e i k a.

Verhießen ward sie früher mir im Traum.

Libutta.

Niva, die Mutter, schien sie mir am Baum.

Aascha.

Warum verbargst du sie? ich sah sie kaum.

Pacht a.

Wer tragt ein Kleinod nicht versteckt durch's Land,Verbirgt das Kunstwerk nicht vor Kinderhand?

Die Blume bring ich den Geliebten zwar,

Doch sei vorher ihr hoher Werth auch klar,

Auf daß vor Stürmen sie die Zarte hüten,

Und spielend nicht den Kranz der süßen BlüthenZerrupfen, als Orakel ihrer Liebe, E)

Bis wcrthlos nur der nackte Stengel bliebe!

Libussa.

Du hegest schlechte Meinung von der Hand,

Die Sicherheit gewähret diesem Land.