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6 (1852) Die Gruendung Prags
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Womit die Pforte schmückend ihr umzieht,

Daß euer Herr den Eingang festlich finde,

Pflanzt Maien auf, und opfert eure KränzeLibussen heut', daß ihre Trauer glänze!

(Die Mägdlein werfen ihre Kränze auf einen Haufen, und eilendie Schle'fitrepvc hinan.)

Wann wirst du, Meister, mir die Bilder bringen?

Pacht a.

Verzeihe ihr unschuldiges Mißlingen.

Lit> uss a.

Mißlangen sie?

Laschn.

Das meine?

T c i k a.

Alle drei?

Pacht a.

Dem deinen, Tetka, stand der Himmel bei.

Das Bild des Pelikans und seiner Jungen,

Obgleich das künstlichste, ist wohl gelungen.

Tetka.

Ist Polkan dies, der Held, halb Mensch halb Roß?

P a ch t a.

Der Liebe Bild, die Blut für uns vergoß,

Ein edler Phönix, tränkend seine BrütMit seiner selbstgeschlagnen Wunden Blut,

Ein Gleichniß heil'gcn Opfers frommen Blicken.

Tctk a.

Des Himmels Bild, der Alle will crgnicken.

L a s ch a

Der Erde Bild, die Keinen läßt vcrdürsten.

Likussa.

Das Bild des hohen Lebens edler Fürsten.