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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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Huhnl ^ ut ,i.

Das Bild, das ihr zur FlutGeworfen, hat ihr Vater einst ersonnen,

Den Pelikan, der mild mit seinem BlutAus Herzenswunden tränket seine Jungen;

Für mich, für mich ist dieser Quell gesprungen!

M c n c ls II l> II

Allmächt'ge Liebe!

E ii t a w o p a

Deine Schmerzen theil' ich!

MoriINcsch a.

Weh mir, die sie nicht kannte.

L i II ch

Sie war heilig!

S l a III o f ch.

Wohlan, der Götter Will' ist uncrgründet.

Die Meisterin, die Schülerin, entzündetIn Liebe, sind der Liebe Bild geworden!

Ihr Mägdlein, legt sie sanft auf grüne ZweigeUnd tragt die Himmelsbraut, die Maienleiche,

Hin zu Libussen's hochzeitlichen Pforten.

Mcnclsut'a (kränzt TrinitaS).

Um ihre Stirn' wind' ich noch Immergrün.

Eiita w o p a

Und Maienblumen, die hier frisch erblühn.

Mari m c f ch a.

An ihre Brust steck ich den Rosmarin.

Hiibnl ^ ut a.

Um dieses Kreuz, das sie mir vorgehalten,

Muß ich ihr jetzt die lieben Hände falten,

Und mit dem Schleier muß ich sie bedecken.

(Sie faltet ihr die Hände um tat Kreuz, und verschleiert sie.)