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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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329
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Zwratka.

Sie rast, es durchziehetDer Trank ihr die Seele;

O komm in die Höhle!

Weh, weh ihr, sie fliehet,

Ein glühender Pfeil,

Wer mißt ihre Eil'?

Wie wird ihr geschehen,

Wenn schwindelnd die TräumeDie Welt um sie drehen,

Sie rennt gen die Bäume,

Sie stürzet voni FelsenZum Abgrunde nieder,

Zerschmettert die Glieder,

Unseliges Weib!

Die Waldströme wälzenIn Dornen den Leib,

Und fängt dich im FallenEin klammernder Ast,

So leichtern die KrallenDes Geiers die Last,

Diw schreiet im Wipfel,

Und ruft aus dem GipfelDen Adler zu Gast,

Der Nachtrabe frostigErbost sich, umtost dich.

Weh, weh dir, der GottRächt bitter den Spott.

Mein Göttchen, mein Tschart!

(Sie richtet den Götzen auf und liebkost ihn.)

O sei ihr nicht hart.

Ich küsst dich, ich herz' dich,

Den Zorn dir verscherz ich,