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Sah ich zur Quelle mit dem Kelch sich neigen,
Dieselbe, die hier unsrem Blick entwich,
Und als sie mir den vollen Kelch will reichen,
Trifft wieder sie der gift'gen Spinne Stich,
Die sich herabläßt von der Eiche Zweigen;
Zum Brunnen sank die Magd, der Kelch schwebt oben.Und als ich rettend ihn empor gehoben,
Seh ich den Helden mir zur Seite stehn,
Den schon als ihren Rächer ich gesehn,
Den, dem zur Wahl die Scheiben ich gegeben.
Die blut'ge Hand seh ich ihn flehend heben,
Und meine Thränen zu den seinen fließen.
Den Kelch laß ich nun Sühnung ihm ergießen,
Des Wassers Neige mit ihm trinkend theil' ich,
Drum sei der Kelch mir fortan lieb und heilig!
Aascha.
Auch ich sah frühern Traum in diesem wieder.
Am Brunnen saß ich, und die ZauberschlangeSchoß aus dem Schooß mir in das Wasser nieder,
Als ob sie vor dem weißen Lamm erbange,
Das aus dem Busche trat, mit stummem GrüßenDas Kräutlein Keuschlamm legend mir zu Füßen.
Den Bildern ist der gleiche Traum gedeihlich,
Wie Kelch und Taube dir, das Lamm mir heilig!
Teika.
Der Jungfrau Gabe sei uns hoch verehrt.
Lasch a.
Der zwiefach gleiche Traum hat sie bewährt.,
Libnssa.
Ich seh, was mir der junge Tag beschcert,
Er wandelt blumenpflückend durch die Au