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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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275
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P a ch t a.

In Gottes Schutze.

Geduldet euch, bald bricht das Licht den Damm,Bald ruhet lauschend ihr zu ihren Füßen,

Wie hier die Formen harrten auf den Guß.

Zu euch wird ihre fromme Rede fließen,

Wie in die Nacht des glühen Silbers Fluß,

Dann wird nach Weisheit euer Durst gestillt,

Und Gottes Bild erfüllt sein Ebenbild.

Lit'Ussa.

Mir, Kascha, Tctka, wird der Traum nun klarUnd das Gesicht der Wahlnacht auch. Mir war,Als ob im Mondlicht wir am Brunnen säßen,Gleich Mägdlein, die das zauberische BildDes Bräutigams im Wasserspiegel lesen,

Und bald ward meine Sehnsucht mir gestillt.

Der goldne Frosch sprang zu dem Brunnen nieder,Und über mir schwang schimmernd ihr GefiederDie Taube jenes Traums, ihr folgt ich wieder,Aus früherem Gesicht kannt' ich den Weg.

Ja, jeden Berg, jed' Thal, den Fluß, den Steg;Ich sah sie so wie damals vor mir schweben,

Und niedersenken ihren sichren FlugAn jener Hütte auf denselben Pflug,

Den ich zur Wahl dem Jüngling einst gegeben,

In dem ich jetzt den Freund zu sehen glaube;

Und so ist heilig mir und lieb die Taube!

T e t k a.

Mir spielte auch bedeutsam jener TraumIn diesem wieder. Ich saß auch am SaumDes Brunnens, nach der Liebe Glück zu spähn;Die Jungfrau, die ich damals auch gesehn,

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