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6 (1852) Die Gruendung Prags
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Als zu Byzanz am freud'gen Psingsttagfcstc.

Im hochzeitlichen Kleid gehn Hochzeitsgäste,

Und stellen die Geschenke schimmernd aus.

Gereinigt sei des Festes Ehrenhaus,

Die Spinne fängt, ausstrahlend vor dem LichtenDas sonuenförm'ge Netz, dem Tod, der Nacht,

Die lichtberauscht den Flug zum Lichte richten:

Ich breche ihre antichrist'sche Macht.

Tetka! glorreich geh' einst von deiner HandDer Kelch des Heiles aus in dieses Land.

(Sie vertauscht ihr die Spinne mit dem Kelch).

Die Schuld, die von der Schlange ist gekommen,

Hat, Kascha, auch das Lamm von dir genommen!

(Vertauscht ihr die Schlange mit dem Lamme).

Nicht war's der Frosch, der, als die Fluth zerronnen,Verkündete die Ruh' der zorn'gen Wogen,

Die Taube brach im Glanz versöhnter SonnenDes Friedens Ölzweig; unter'm FarbenbogenDer Sühnnng ist sie schimmernd hingezogen.

(Sie vertauscht ihr den Frosch mit der Taube).

Zu Gott bet' ich für euch, indeß ihr ruht,

Die Götzenbilder werf' ich in die Gluth!

(Sie wirst die Bilder in den Ofen).

P a ch t a.

Es schmilzt, es schmilzt, der Blick des Silbers lacht,

Auf, auf, zum Guß! ihr Töchter Krok's erwacht!

(Er schlägt mit dem Hammer gen den Ofen. Die Jungfrauenerwachen und springen auf. sie erblicken Trinitaa mitschlaftrunkenem Erstaunen, welche durch die hohle Eiche destkrokuZ entweicht).

Tclka.

Ähr Götter! sie verschwindet in dem Baum!

Kascha.

Sahst du? ich traue meinen Sinnen kaum!