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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
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256
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P rI III i g l a II s (knict zu ihm nieder).

Er lebt! o Rozhon, zu beklagen!Aozhon,

Bist du's, Dobrowka? ehre meinen Leib.

Pri IN isln II s.

O Unnatur, sein Weib sah ihn erschlagen!

di ozhon.

Beklage mich, nicht bei den Dirnen bleib'!

Primisians.

Die bin ich nicht, die deine Lippe nennt.

Nozhc> n.

Wer bist du, der die böse Zeit erkennt?

P r i IN i s l a II s.

Primislaus, dessen Schwerdt dich rächend traf.

Den Göttern Dank! Rozhon fiel keinem Weib,

Und riß Libnssen in den ew'gen Schlaf.

P r i IN i s IIIII s.

Libussa lebt, kein Mord drückt deinen Geist.

Nozhon.

O weh mir dann! so sterbe ich vergebens!

Stumpf ist das Schwerdt, das boshaft mir zerreißtDen Eisenfaden meines starken Lebens.

Den Hügel gönn' bei Slawosch's Eiche mir!

P r i m i s l N tt s.

Dort feir'e ich die Todtenfeier dir.

N o) h o n.

Die Wurzeln mich umflechten, o ihr Schmerzen!

Sie senken sich in meine Wunde ein,

Wie Schlangen dringen sie nach meinem Herzen.

O Slawosch, Slawosch soll versöhnet sein!