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Chor.
Mond, Mond!
Wie die Wellen kühlen,
Wie die Winde wühlen
In den dunklen Mähnen der Nacht! (All- ab.)
Pr'nnislaus (tritt mit einer Fackel zu Nozhon's Leiche).
Wahrhafter als dein Leben ist dein Tod,
Er straft dich Lügen. Wohl war dir vonnöthenUm deine schnöde Rede blutig Roth.
Erbleichen mußtest du, um zu errathen;
Du Lügner wolltest auch die Jungfrau küssen,
Du hast statt ihr die Erde küssen müssen;
Und aus dem Labyrinth, das du erlogen,
Wirst du von keinem Gott an's Licht gezogen.
Ich opfre dir, Marzana, seinen Bart,
(Er schneidet ihm eine Locke aus dem Bart und verbrennt sie.)
Halt, dunkle Göttin, fest ihn dran und wehre,
Wie ihn zurück auch treibt der schwarze Tschart,
Daß nicht sein finstrer Geist znr Erde kehre.
Schwebt, eh' sein Leib der Gluth gegeben ward,
Sein Geist noch wachend um sein Haus, er höre:
Vom Schwerdte keines Weibes sankst du nieder,
Doch war jungfräulich deines Todes Schwerdt,
Die trage auch dein Blut, die es begehrt!
Du warst der Erste, Keinen tödt ich wieder;
Ein doppelt Antlitz hast du grimmer Tod,
Du schauest den auch an, der dich gesendet.
Zur Überfahrt sei dir der Sold gespendet,
(er wirft Geld auf ihn)
Was willst du noch? Nichts thut dir nun mehr Noth!
Weh mir!
li0)hon (bewegt sich).