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6 (1852) Die Gruendung Prags
Entstehung
Seite
249
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24S

NNnsta.

Libussa, du vernichtest meine Seele,

Zum dritten Mal sprichst du dies Wort.

Libussa.

Nicht zähle!

Wlajla »or sich).

Was ist es, das sie quält, merkt sie Verrath?

Regt dunkel sich die Weissagung in ihr?

Nicht lang mehr, Wlasta, frommet Zandern dir.

Am neuen Morgen schreite ich zur That.

Die Mägdlein nehme ich in engern Eid.

Es reifet die Vollendung an der Zeit.

(Die Mägdlein kehren mit Huslicn und Flöten und sitzen auf dem Felsenzerstreut, singend und spielend:)

Heil'ge Nacht, heil'ge Nacht!

Sterugeschloss'ncr HimmelSfricden!

Alles, was das Licht geschieden,

Ist verbunden,

Alle Wunden

Bluten süß im Abcndroth!

Bjelbog's Speer, Bjelbog's SpeerSinkt in's Herz der trunknen Erde,

Die mit seliger GeberdeEine RoseIn dem SchooßeDunkler Lüste niedertancht!

Zücht'gc Braut, zücht'gc Braut!

Deine süße Schmach verhülle,

Wenn des Hochzcitbechcrs FülleSich ergießet.

Also fließet

In die brünst'ge Nacht der Tag!