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Platz im Hain.
Pcimislaiis.
Noch herrschet auf dem Sammelplatz der Frieden,
(Man hcrt der Männer Heerharn in der Fcrnc.>
Sie kommen spät, sie nah'n, ich hör' das Horn.
Wem wird der Ring? o, blieb es unentschieden!
Es treibe sie des gleichen Neides Sporn!
Daß Jeder wieder nach dem Ringe greife,
Dann blieb ich Hüter von dem goldncn Reife.
Seh ich ihn an, bin ich voll kühner WonneDer Zielstern meines Pfluges in der Sonne.
Ihr Pflug, ihr Stab, ihr Armring und ihr SchleierSchmückt mir das Hans wie einem sel'gen Freier.
Der gleiche Ring an Wlasta's Arm alleinVerführte mich, ihr also mild zu sein.
Wie hat des Jünglings Anblick sie erschreckt,
Zu dem sie heiße Liebe mir entdeckt.
Der, den sie sucht, hat sie hinweggetricben.
O Unnatur! sie liebt, und möcht' nicht lieben.
Sie muß ein Weib sein, wäre lieber keines,
Und wär sie keines, würde sie gern eines.
Wie war sie waffenlos ein edles Bild,
Ihr Leib geschwungen, ihre Rede mild,
Erschienen in der Schönheit Sieg begeistert;
Ja siegreich wäre sie, blieb sie jungfräulich,
Doch von des Panzers Tyrannei gemeistert,
Ihr Leib gezwungen, ihre Rede wild,
Wird sie in fremdem Eigensinn abscheulich.
Es herrscht in ihrer Brust ein steter Kampf,
Und ihre Liebe wird ein böser Krampf.