Primislatts (mit einem Reinette-Apfel).
Sieh, diesen Apfel nennt man Königin,
Und einer Herzogin ist er bestimmt.
Wenn gleich ich nur ein armer Pflüger bin,
Ist königlich doch meiner Gabe Sinn.
Mlall a.
Die Gabe ist, wie man sie gibt, sie nimmt,
Und keine Frucht zu hoch, die man erklimmt.
PriINisia u s.
Liebt Wohl Libussa solche edle Frucht?
Wlasta.
Warum? O Wohl, ich bin von ihrer Zucht,
So fällt der Apfel von dem Stamm nicht weit.
Primislaii s.
Ja, ihre Weisheit wuchert weit und breit.
Den Apfel bring ihr, doch sei sie ersucht,
Mir zu bewahren seine edlen Kerne,
Ein treuer Hauswirth denkt gern. in die Ferne,
Den Stab und Pflug hat sie mir einst gegeben!
Wiasta
(stutzt bei der vorigen Rede. sie glaubte den Apfel für sich).
Sie muß dich zum Wladicken auch erheben.
Primisl aus.
Was mir gebührt, das werde ich erleben.
W lastn.
Leb Wohl, mein Freund, es scheidet dein Gespiel.
PriINislaIIs.
Ich geh desselben Wegs!
Miast a.
Dann naht das Ziel!
^ (Stiason tritt am Waldrand hervor.)
Weh mir, Unseliger! hier ist es schon! 6S)
Sein Bild verfolget mich.
(Sie flicht).