17 «
Dabei des Waschens, Fütterns gar kein End',
Und Murren, Schelten, Schlagen von dem Mann,
Der, will er nicht, das Kind als sein nicht kennt,
Und wär's ein Fremdes, was schiert ihn es dann?
Als sich's mit Pein von eurem Schooß getrennt,
Hat nur sein Finger ihm drum weh gethan?
Kaum ist er noch zur weisen Frau gerannt.
Genug, es lebt und schreit die Sterne an,
Ihm leuchtet Bjclbog, donnert Peron auch,
Wie Andern ihm den Mond Triglawa zeigt,
Und Siwa nährt wie Alle ihm den Bauch,
Und Santowid, eh' er zn Rosse steigt,
Füllt ihm mit Meth wie Anderen den Schlauch,
Die finstern Götter sind ihm auch geneigt,
Ihm auch macht Tschart den Leib mit Haaren rauch,
Auch ihn der Tod, das hag're Weib, umschleicht.
Die Menschen wachsen gleich des Baumes Blättern,
Und gleich des Abgrunds Erzen und Gesteinen;
Daß Kinder kommen, das gefällt den Göttern,
Ob Slawosch's, Biwog's, Chirch's, das kümmert Keinen.Der Schleier gürtet mich der hohen Magd,
Ihr Mantel hier als Fahne vor euch ragt,
Ihr Handschuh ist's, auf den ihr schwörend schlagt,
Daß ihr der Männer Herrschaft nun entsagt!
Schar ka.
Ich aber sag euch, was ihr werdet sein,
Schlagt schwörend ihr in diesen Handschuh ein.
Aus allem jenem Elend geht ihr aus,
Zu mehren dieser freien Mägde Chor,
Zu mauern hier der freien Mägde Haus,
Dem Mäunereingang ein vcrschloss'nes Thor;