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Straika.
Du bist zu schnell, o Wlasta, im Verdammen;
Man muß nur eines Bessern sie bescheiden.
Ihr, legt die Steine wieder hier zusammen!
(Sie stellen das Mal wieder her.)
Stellt euch zum Kreis, wir wollen euch vereiden.
(Sie werden mit einzelnen Rustungöstücken versehen und stellen sichrings um den Stein, bei welchem die drei Führerinnen stehen.)
Wlasta.
Scharka, den Handschuh nimm, Stratka, die Fahne,
Daß ich die Neugeworbnen nun ermähne.
Bedenket, was ihr thut, da frei ihr seid,
Erwäget, eh' ihr schwört der Wlasta Eid.
Was seid ihr noch? Was wäret ihr bisher?
Was werdet nach dem Schwur ihr nimmermehr?
Den Eltern und den Brüdern Unterthan,
Des Mannes Magd, so ihr des Mannes Weib,
Und segnet die Natur euch cuern Leib,
Bricht erst die Bürde nach neun Monden los,
Ihr legt mit Schmerzen, eine lange Qual,
Ein schreiend Kind euch in den müden Schooß,
Und alle Jahre eins, wird's eine Zahl.
Kaum, daß ihr es, das in des Schooßes RaumIhr trugt und nährtet, seiner Haft entlaßt,
So hängt auch gleich, der noch lebendig kaum,
Wie die Schmarotzerpflanze an dem Ast,
Als wäret ihr des Lebens voller Baum,
An eurer Brust der unverschämte Gast,
Und sauget euer Leben selbst im Traum,
Und schreit, und quäckt, zum Dank für alle LastBeißt, kneipt es euch, läßt Allem freien Lauf,
Es thäte Noth, es fräße gar euch auf.