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Ward jemals sie zum Trutze aller GeisterDes wunderbaren Farrcnsamens Meister,
Kann Feuer sie, kann Wasser sie besprechen,
Mit ihrer Faust den heißen Himmel brechen,
Und Wolken führend an den FingerspitzenDie durst'ge Erde laben mit dem Regen,
Kann sie, die Stirne faltend, donnern, blitzen,
Und, ihre Locken schüttelnd, Sturm erregen,
Weiß in das Feld Korallen sie zu stecken,
Um es gen bösen Hagelschlag zu decken?
Weibliche Arbeit selbst ist ihr entfernt,
Was jedes Mägdlein von der Mutter lernt,
Von ihrer Schwester, von sich selbst begreift,
Sie weiß nicht, wie man nähet, wäscht und steift.
Ja, alle Frauenkünste sind ihr fremd,
Sie kennt die Kraft nicht von dem JungfcrnhemdNicht Nestclknüpfen, nicht Zerrißnes flicken,
Nicht zu beschreien mit allmächt'gen Blicken,
Sie kann kein Flcchtwcrk, kann kein Haarnetz stricken.Und welche Kocherci! kein Liebestrank,
Kein Schlaftrunk und kein weckend Wecksüpplein.
Was sie erzeugt, daS macht nicht dick, nicht schlank,Nicht Kleines groß, und Großes auch nicht klein.
Sie mißt kein Kind, und kann kein Licht bereiten,Daß der, für den es brennt, den Tod muß leiden.Vermögen, und Empfangen, und GebührenKann sie befördern nicht, und nicht verwehren,
Als schadlos, hilflos, Mensch und Vieh sie kennt —Und alle Kunst verschmähend liefst auch duDem Trosse dieser Übergläub'gen zu,
Die deine Mutter abergläubig nennt.