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Kascha
Die Sonne war es, die aus^Wolken brach.
Libui'sa.
Nicht tröstet mich, ich sah es, ich bin wach,
O Böheim, Böheim, einst in blut'gcn TagenWirst du nm diese blut'ge Sonne klagen!
Wohlan, sie nahn, wem wird heut' Krokus Hut,
Welch Haupt hat heut zum letzten Mal geruht?
Tcika.
Der herrscht nicht, der dem Himmel sich geweiht!
L a sch a.
Der Erde Tempel liegt vom Throne weit!
Filiusta.
Die Ewigkeit borgt Kronen von der Zeit!
Der Zug des wählenden Volkes zieht unter dein Vortrittc von Hornbläsernheran. Ihnen folgt Drzcwoslaus mit der zusammengerollten FahneChech'S. Ihm folgt Lapack in einem safranfardigcn Nock, zwei anderePriester führen ihm das heilige weiße Roß des Swantowid nach, weiterWrfch und Dom as laus, und die ganze Masse des Volkes; die dreiTöchter K ro k's treten an die Eiche, ihre Jungfrauen umgeben sie, LaS Volkfüllt rechts und links den Raum.
Ir) civ o ol a uo.
Euch naht, ihr Töchter Krok's, des Volkes Zug,
Zu deuten hier vor Euch der Vögel Flug;
Denn in getheilter Liebe schwankt die Wahl,
Und jeglicher ward gleiche Stimmenzahl.
Die Schwalbe, kehrend von der Winterreise,
Zog über unserm Haupt die Jubelkreise,
Und schoß zum Tempel Peron's gleich dem Pfeile,
Der von dem Bogen fliegt, mit Blitzeseile.
Ihr Ziel war über Peron's Haupt die Spinne,
Die in des Gottes goldnen Locken webte,
Sie raubte sie, flog dann zur Tempelzinne,
Sang hell ihr Siegeslicdlein und entschwebte.