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Bunte Bänder mit silberner ElleMaß der freundliche grüne Geselle,
Und warf sie der grüßenden Hirtin an's Land.Selige Zeit, wo unschuldiger TandLiebende Geister und Menschen verband!
LUiussa.
Heilige Zeit, der Herbst war ein Wirth,
Der Frühling ein Sämann, der Schatten ein Hirt,Und an des Sommers glühendem HerdeOpferten gütige Geister der Erde.
Heilige Zeit, kein Jäger, kein RitterSchleuderte des Krieges feindliche Speere,
Als Peron der Donn'rer im Ungewitter,
Und die Wolken waren die fliehenden Heere.Goldene Zeit, hier war noch kein Schnitter,
Als der Tod, Marzana, das hagere Weib, 20)
Und der Winter deckte des Todten Leib.
Tclka.
O kurzer Traum! Schon rings erbebt der Wald,Der Siwa gold'nem Wagen bahnen Wege 21)
Die slavschen Männer; hell das Beil erschallt,
Und mörderisch knirscht schon der Zahn der Säge;Bald dringet auch die menschliche GewaltIn dieses Baumes heiliges Gehege.
Da weckt den Vater Niva's Lilienhand;
Sie sprach zu ihm, die schimmernd vor ihm stand:„O Krokus, reiner Mann, mit meinem HeileIst fest verbunden dieser Eiche Leben,
Bewahre sie vor deines Volkes Beile,
Die Schatten, Schlaf und Traum dir oft gegeben.Der Schützenden nun wieder Schutz ertheile!"
Da legte Krokus, ohne zu erbeben,