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Kennst du mich noch, mein Wütherich, mein Tschart,
Kennst du dein Bräutchen noch, uud diesen Ring,
Dies Nägelmal, daS du auf deine ArtMir kneiptest, als ich einst, ein junges Ding,
Zum ersten Mal dich sah zur Maiensahrt,
And auf dem Besen meiner Mutter hing?
Ach Unschuldszeit! ich schrie vor deinem Bart,
Doch von der Zaubcrglocken LustgeklingBetäubt, ward ich den Klügsten bald gepaart.
Der Übung scheint das schwerste bald gering,
Du bist ein Meister, ich ward hochgelahrt,
Denn tiefe Kunst ward deiner Gunst Beding.
Das Birkenauglein, das dort nackt und zartKaum mit dem Maiwurm an zu buhlen fing,
Nagt jetzt als mächt'gcr Stamm schon dicht behaart,
Von dem schon mancher Besen zu dir ging.
Die du gehütet, hält dir jetzt den Daum,
Laß ich dich fahren, denkt mau deiner kaum.
Ei du — sag' Göttchen! Schwarzer, bin ich alt?
Sieh da, Herr Jäger, weg die Hahnenfeder!
Sicht sie der Hahn, so ist es aus, so kräht er,
Tschart! Tschart! du Schrecklicher —- hu! kalt —
(Sie setzt sich unter diesen, Sclhst-icspräch, in welchem sie immerverwirrter wird, INI der Eiche nieder, und füllt zuletzt durch denHercntrank in eine Art Starrsucht.)
Pachtn und Trinitas treten als Reisende auf.
T r i n i l a s.
Umsonst blies nicht der Sturm die Fackel aus,
Es ist des Wegs genug, laß uns hier ruhen.
(Sie faßt an ihre Füße.)
P a ch t a.
Ich löschte sie, ich sah im Blitz dies Haus,
Muth, Freundin, Muth! was drückt dich in den Schuhen?