Vom Glanz Libusscn's, und folgt ihrer Schaar,Sie, die zur Erbin ich der Kunst gebar.
Zur Zukunft schaue ich mit bangem Blick,
Es ist, als wendeten des Abgrunds QuellenErzürnt sich zu der Finsterniß zurück,
Und sorgend muß der Kunst ich Fallen stellen!
Lapnck.
Auch du wardst mit dem Gölte zu gemein;
Denn deine Mutter trug in einem RanzenDich und den Tschart in dieses Land herein.
Zwei widerwärtige unheim'sche Pflanzen.
Nicht wundert mich ihr weniges Gedeihn;
Eh' blühen in den Grund gepflanzte Lanzen,
Als daß, aus fremder Zone weit vertragen,
Die Unterird'scheu neue Wurzel schlagen;
Der Abgrund steht, die Himmlischen begleiten,
Nur von der Erde müssen wir uns scheiden.
Zwratk a
Dir steht es frei, ich aber will es nicht!
Her kam ich mit dem Gott, und sein GerichtHat meine Mutter hier im Land gegründet;
Denn seinem Dienste ist mein Stamm verbündet.
Er kannte mich schon in der Mutter Leibe,
Ich bleibe ihm, daß er dem Lande bleibe.
Doch jetzt pocht tiefe Angst in meinem Blut,
Denn thöricht liebt daS Volk des Krokus Töchter,
Und wem wird morgen Wohl der Fürstenhut,
Wer wird des Volks und des Altares Wächter?
Du regst dich nicht, und bist aus Krok's Geschlecht. 5),