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6 (1852) Die Gruendung Prags
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Und was die Welt entzweit, was sie versöhnet.Das wußtest du dir, Fleiß'ge, zu erringen,

Das Gold, das geltend Zeitliches verschönet,

Mußte in deiner Hand die Kronen schlingen,

Die deutscher Kaiser heil'ges Haupt gekrönet;

Ob du auch Kränze, wonach Dichter ringen,Geflochten, steht dahin. Die Nachwelt richte,

Denn trefflich schrieb dein Sohn dir die Geschichte.

Des Krams und der Gewerbe Thor steht offen,

Die Kirche auch, und der Gerichte Haus,

Und strenggeschulte haben hingetroffen;

Doch Musenkinder stößt die Zunft hinaus,

Der Glaube pflegt sie, und ein frommes HoffenWird ihre Amme, bis sie zu dem StraußDie Liebe pflückt, dem Freund, dem Weib, der MuseIch schmückte alle treu, selbst die Meduse.

Mit Brüdern Zeit und Vaterland zu theilen,Blieb mir zum Leben klein ererbtes Gut,

Und in der Heimath geiz'ger Bucht zu weilen,Starb kriegsschnldtilgend mir der goldne Muth;Doch schönre Welt unschuldig zu umeilen,

Blieb frei und himmelspiegelnd mir das Blut,Auf's Wasser, über dem die Geister schweben,Hab ich zu Phöbos Flagge mich begeben.