Druckschrift 
2 (1837)
Entstehung
Seite
899
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Referent (rspportsu.) ernannt, auf dessen Bericht der Staats-rath so, wie wir uitty, näher erklären werden, entschied. Die-ser Referent leitete und regelte auch alle Proceduren, diezu der Instruction der Sache gehörten. In den beim Staats-rath anhängigen Sachen wurden z. B. zuweilen Zeugen ver-nommen, oder die Partheien ließen sich gegenseitig abfragenu. dgl. Alles dieses that der Referent* **) ), welcher die Fristenund Alles Nöthige durch Decrete (oräonnsneeg) ordnete. Vondiesen letzter» konnte man indessen an die re^usteg äs I Kötelappclliren, welche in letzter Instanz darüber entschieden (lieglm.äs Lon«. 2isms psr-t. tit. XII.). Auch die Fälschungsklagekonnte in den beim Staatsrath anhängigen Prozessen angestelltwerden. Dazu war indessen ein vorläufiges, auf den Berichtdes Referenten erlassenes Urtheil des Staatsraths erforderlich,wodurch der Kläger zur Anstellung der Klage ermächtigt ward.Die Entscheidung über dieselbe ging indessen nicht vom Staats-rath aus, indem dieser sich überhaupt nicht gern mit faktischenUntersuchungen beschäftigte, auch bei demselben sich kein Beam-ter der Staatsbehörde befand, welcher, wenn die Sache crimi-nell ward, das Verbrechen gehörig hätte verfolgen können.Aus diesen Gründen ward die Entscheidung über die Fälschungs-klage Ln der Regel an die eegustss äs I'kütsl verwiesen, welcheauch hierin in letzter Instanz entschieden*). Nach dieser Ent-

*) Realem, ä. eon8. 2isms pgrt. tit. VII. srt. 27.Un es»ius penägnt Is ooueg ä'une in8tgnse, il sit ste oräonnsHs'll sers peocsäe ü äe8 enguö>S8, ou ^u'uns pgrtis86ns tenue äs äonner csution ou äs ksirs uns skliemg-tion, carnms 3U88i Ior8c^u'uns pgrtis vouärg en I^sirsinterrogse uns gutes nur Isitg st grtiole8, ou tsirspeoeöäse g Is vöristogtion ou sollstiou äs ^iöoe8, ou sä'guteo8 gots8 äs peooeäure äs pgrsille nstur-s et c^ug-lite, Hvoegt gui ^our8uivrg, prsnäeg uns oeäonnsnvsäu 8ieui- Rgpporteur, 3 I'eKst äs ksirs 388igner Isspgrtie8 intSlS886S8, au äomioils äs leur svoest, pouoeompsroitrs äevgnt leäit gisur RÄpporteul-, äsn8 Isäelsi <^ui 8eeg pgr lui preserit, et strs xrooeäs sux ünsäs laäits oeäonngnee?,

**) Auch der jetzige Cassationshof ist kompetent um die An-stellung der Fälschungsklage gegen die bei ihm vorgebrach-

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