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2 (1837)
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die aus eigentlichen Abgaben sich ergebenden Einkünfte nicht zuDomainen gerechnet wurden. Wirklich gab es im Anfanac derMonarchie dieser Abgaben auch keine oder nur wenige, so daßdie Einkünfte des Königs und Staats vorzüglich in dem Er-trag derjenigen Ländereien, Forsten, Teiche u. s. f. bestanden,die ihm bei der Theilung des eroberten Landes zugefallen wa-ren, und die, als das zweite und dritte Königs-Geschlecht zurRegierung gelangte, durch das ganze Privat-Vermögen dieserFamilien vermehrt ward, wozu bald eine Menge von Einkünf-ten aus den nutzbaren Regalien kamen. Zur Verwaltung die-ses gesammten Vermögens waren seit den ältesten Zeiten derRegierung des dritten Geschlechts eigene Beamten unter demNamen Schatzmeister* *) von Frankreich (trssoiiers <le k'rsnce)bestellt, welche schon früh ihren beständigen Sitz zu Paris er-hielten. Das Amt dieser Schatzmeister war anfangs eine bloßeCommission, die bald diesem, bald jenem gegeben ward. Ebenso veränderlich war die Zahl derselben. Unter Philipp dem 3ten(dem Kühnen) scheint es nur einen Schatzmeister gegeben zuhaben. Allein unter Philipp dem Langen machten diese Schatz-meister schon ein Collegium aus, welches einen besonder« Vor-steher oder Präsidenten hatte, der sourersin eztskli psräo^uz l 08tre'5or-ier8 hieß. Die Schatzmeister hatten nicht den Empfangder eingehenden Gelder, sondern dazu waren eigene Cassirerunter dem Titel: Wechsler des Schatzes (ellsngourz tresoi',csmp8oros tllessuri) bestellt. Es gibt von dem eben angeführ-ten König (Philipp dem Langen) mehrere wichtige Verordnun-gen (besonders die vom 3tcn Januar 1316 und vom lOten Jul.1318, Orden. tom. I. p. 628, 656), woraus sich die damalige

Aglis; i. e. vuostas regsle«, l>Isrcllir>8, in8igne8 comitstn8,inonetk>8, telonis, lodrum, voctigslis, portu8, ^edsties(pesg68) rnolendins, pi8osrig8, eelersgue ex deournii ilu-ininum msrikmtig conirnodg, 8sIilodins8; surilodiiE, 86nguse slise metsllorurn veni8, terräve e1ko88o Isolde,justs dominies lieeat percipere." Diese Liste ließe sichübrigens noch sehr vermehren. M- s. weiter unten.

*) Selbst schon unter den Merovingern; indem Grcgoriusvon Tours (Hi8tor. D'gnoor. lib. V. esp. 41) von einemtlle8sui-arin8 Olllodoviei spricht.

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