tem Ziel auszuharren. Uebrigens fühlt Niemand tieferals ich selbst, wie viele Unvollkommenheiten an dem Werknoch zu verbessern, wie viele Lücken noch auszufüllensind. Mögte der in der Vorrede zum ersten Theil aus-gesprochene Wunsch sich verwirklichen, daß einer unsererRcchtsgelehrten sich bewogen fühlte, diese Schrift nochweiter fortzuführen, und das Vorhandene zu verbessernund zu vermehren. Dadurch würden manche Mangel,welche das Werk in den Händen eines Nicht-Rechtsge-lehrten nothwendig behalten mußte, von selbst und ohneMühe verschwinden. Ich hoffe indessen, daß es auch inseiner gegenwärtigen Form und Unvollkommenheit fürdie Freunde der Geschichte nicht ohne alle Belehrung seynwird. Vorzüglich glaube ich, daß es denjenigen, welchedem Studium der Revolutions-Geschichte einen ernstenFleiß widmen wollen, ein nützliches Hülfsmittcl seynwird, um sich über die Verhältnisse, wie sie vor der Re-volution in Frankreich Statt fanden, so wie über dieUrsachen, welche diese große welthistorische Begebenheit vor-bereitet und herbeigeführt baben, näher aufzuklären. —Gern hätte ich dieser Schrift ein Verzeichniß der Druck-fehler beigefügt. Allein theils habe ich keine eigentlichsinnentstellende gefunden, theils ließ cs die Kürze derZeit nicht zu. Einige wenige, welche Namen betreffen,füge ich hier bei. Einen bitte ich im Voraus zu ver-bessern. Nämlich S. L56 * Zeile 4 v. u. ist der jähr-liche Ertrag der Domainen zu 15,000,000 (fünfzehnMillionen) Livr. angegeben. Dieses soll nur der zehnteTheil (eine Million fünfmal hunderttausend Livr.) seyn.— Zu dieser winzigen Summe war kurz vor der Re-volution der jährliche Ertrag aller Domainen vonFrankreich zusammengeschmolzen!
Düsseldorf, im September 1837.