sonderbar gebildet und meistens von riesenmäßiger Größe.Dann erst scheinen Vögel und Säugcthiere gekommen zu sein,welche an Zahl und Verbreitung in den späteren Zeiten im-ijier mehr wuchsen.
Wann aber hoben sich die Gebirge ans der Tiefe und bil-deten meernmfluthete Inseln? Wann entquollen die Strömeden Höhen und wann furchten sich die Thälcr ans? Wannwölbte sich die blaue Atmosphäre über die Erdfcste? Wannward es lebendig in der Tiefe des Wassers, ans der frisch-grünenden Erde und unter dem Himmel? Wann endlichblies Gottes lebendiger Odem den Erdkloß an, der zum Men-schen wurde?
Diese Fragen vermag die Natnrforschnng unserer Tagenicht zu beantworten. Die Gräber der Vorwelt, welche dieErdrinde birgt, zeugen von der Gewalt Gottes, welche übersie ging; aber unberührt von den Zeiten unseres Geschlechtsschweigt ihre Geschichte; nur eine leise Ahnung mag uns zu-flüstern: Ehe der Mensch die Erde bewohnte, gab es einZeitalter, in welchem eine andere Welt von Wesen herrschte,die großes Gewicht der Vergangenheit für die Tage der Zu-kunft behielt. Aus der chaotischen Zerstörung erstand eineneue Erde und ein neues Herrschergeschlecht; aber auch diesewerden vergehen und aus dem Scheiterhaufen der verbrann-ten Erde wird sie wieder, wie ein Phönix aus der Asche, inverjüngter, unvergänglicher Herrlichkeit entsteigen.