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Tie scheint Verwandtschaft mit dem Matlazahnatl der Mexi-kaner gehabt zu haben.
5) S ch w c i ß f i c b c r.
Diese Krankheit, welche besonders England verwüstete,kam i48l wahrscheinlich aus Hochasten. Sie herrschte sechs-mal in England, ncmlich 1485, 1506, 1517, 1520, 1523Mid 1551; 1528 und 152g war sie sehr verbreitet in Pohlen,Nußland, Schweden, England und Frankreich. Die Men-schen starben gewöhnlich in den ersten 24 Stunden, bei derEpidemie 1517 in England sogar in den ersten 3 Stunden;von 100 Befallenen kam öfters nur einer davon und in man-chen Städten starb ein Drittheil oder die Halste. Gewöhn-lich dauerte sie nur einige Tage an einem Orte und gingdann weiter.
4) Matlazahnatl.
Der Matlazahnatl, von welchem wir durch Humboldteinige Nachrichten haben, ist eine dem indianischen Stammegaih eigene Krankheit. Sie herrschte schon lange vor derAnkunft des Cortes in Neuspanien und wüthete fast perio-disch unter den Mexikanern, so besonders 1543, 1576, 1730,1737, 1761 und 1762. Die spanischen Schriftsteller nennensie eine Pest; sie wüthet im Znnern, während das gelbeFieber die Küsten verheert. Sie befällt nur die einheimischekupferfarbene Nace, greift aber keinen Weißen an. Es istdaher merkwürdig, daß die caueasischc Nace dieser tödtlichenSeuche nicht unterworfen ist, während dagegen das gelbeFieber die mexicanischen Indier nur selten befallt. Das gelbeFieber haust nur an den heißen und feuchten Seeküsten; derMatlazahuatl verbreitet Schrecken und Tod auf dem Ccntral-platcau von Mexico und in den kältesten und dürrsten Ge-genden des Königreichs, 7 bis 8000 Fuß über der MecreS-flachc; er herrscht bei einer Mitteltemperatur von 10 bis 12Grad (dcö hunderttheiligen Thermometers), einer Kälte, wel-che das gelbe Fieber nicht wohl zu ertragen vermag. I,nJahre 1761 starben die Indianer zu Millionen daran. Esll. auuid. ^9