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2 (1831)
Entstehung
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zen Länge nach mit einander vereinigt, wie an den andernFingern. Bei einigen Individuen findet sich eine ähnlicheBeschaffenheit an den Füßen und die Zte und 4te Fußzehesind durch die Haut vereinigt. Diese Mißbildung der Fingerist in der ganzen Familie erblich; als sie van Derbach imJahre 1818 beschrieb, zählte man 40 Personen dieser Art,welche übrigens alle sehr gesund waren.

Häufig sind die Beispiele von sechsfingerigen Menschen.Jakob Nuhe, ein Chirurg in Berlin, hatte diese Ueberzahlder Finger von der Mutter und der Großmutter angeerbt.Seine Mutter hatte einen Mann von gewöhnlichem Banegeheurathet. Mit ihm zeugte sie 8 Kinder, wovon 4 dieEigenrhümlichkeit der Mutter hatten. Nuhe vererbte seineüberzählige' Glieder auf die Nachkommenschaft. Neaumurerzählt von einer Familie mit ähnlichem Bau. Der Groß-vater hatte einen überzähligen Finger an jeder Hand undeine überzählige Zehe an jedem Fuß. Sein ältester Sohnhatte Z Kinder mit derselben Eigenthümlichkeit. Der 2teSohn hatte zwar die gewöhnliche Fingerzahl, aber sein Dau-men war sehr dick und schien aus L Fingern verschmolzen.Er hatte S Töchter mit überzähligen Gliedern. Der dritteSohn hatte den regelmäßigen Bau, eine Tochter mit einemsehr dicken Daumen erzeugte einen Sohn mit einem überzäh-ligen Finger. Carliöle erzählte ein Beispiel, nach welchemin einer Familie die überzähligen Zehen und Finger durch4 Generationen gingen. Eine Frau mit 6 Fingern an jederHand und 6 Zehen an jedem Fuß hatte io ihr ganz ähnlicheKinder. Schon bei den Alten z. B. bei Plinius findet mandiese Beispiele von sechsfingerigen Familien.

Nach Meckel haben manche Familien die Neigung Zwit-terbildungen zu prodnziren und Nasse erzählt von zwei armenBauersleuten, im Kirchspiele Zölenbeck, in der Nachbarschaftvon Bielefeld, welche fast lauter taubstumme Kinder haben.Von io Kindern waren 7 taubstumm, eines nur hörte,und dis beiden andern starben so frühe, daß sich derZustand ihres Gehörs nicht mit völliger Gewißheit erken-nen ließ. -