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überhaupt. Haller sagt, daß er in seinen Coneepten übertausend Beispiele von Menschen zwischen 100 und lio Zäh-ren finde, zwischen 110 und 120 gegen 60 , zwischen 120 und150 , 2 g, zwischen 150 und 140 etwa 15 gewiße Falle.Sehr selten und gewiß verbürgt hat man ein noch höheresMer gefunden. Du. Eccleston lebte 145 Jahre; John Ef-fiiigham 144; er war Soldat, und zuletzt Taglöhner; 8 Tagevor seinem Tode ging er noch 5 Meilen weit; er starb imFahre 1757; der Dane Drackenberg diente bis in das gifteFahr als Matrose, heirathete im inten und wurde 146 Jahrealt; unter den norwegischen Greisen wird einer von 150 Zäh-ren aufgezahlt; Thomas Parre verheirathete sich im I20stenFahre noch einmal und starb im i52ften; als armer Bauerwar er gesund, da er aber zu gute und kräftige Nahrungbeim König von England erhielt, starb er bald; Harvep fandbei der Section die Knorpel der Nippen nicht verknöchert.Zohann Surrington in Norwegen starb im löosten Fahre,wo sein ältester Sohn 105, sein jüngster y Fahre alt war.Das höchste, ziemlich gewiß angegebene Alter, nemlich 16 gJahre erreichte der Fischer Fenkins. Zu unsicher sind wohldie Nachrichten über den Schotten Kintingern und den UngarPeter Czartan, welche gegen 180 Fahre alt geworden seinsollen. Diesen Beispielen von sehr hohem Alter in Europaschließt sich das von Humboldt schon früher erzählte deS Pe-ruaners Hilario Pari, welcher 145 Fahre alt wurde, an.
»Unser Leben währet 70 Fahre, und wenn es hoch kommt,80 « sagt der Psalmist *); dieß muß man also als die nor-male Altersgrenze jener Zeit annehmen. Gerade so ist eSnoch jetzt, was Vurdach durch die genaueste Vergleichung derSterbelisten nachgewiesen hat. »So weit die Geschichtereicht,« sagt dieser fleißige Naturforscher, »lehrt sie uns, daßdas Leben der Menschen bei allen Völkern und in allen Zeit-altern gewöhnlich 70 bis 80 Fahre dauerte, und daß die nor-male Zeit deö Todes in diesen Zeitraum fällt, wird aus denVergleichungen der Sterbelisten klar.«
Ps. 90. V. 10.