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2 (1831)
Entstehung
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hohe» Grad von Ausbildung. Stevenson beschreibt die Ein-wohner von Peru als kupferfarben, mit niedriger Stirne,kleinen schwarzen Augen, kleinen Nasen, einem mäßig großenMund, schönen Zähnen, rundem Gesicht, bartlosem Kinn;erst im Alter kommt der Bart; das Haar ist schwarz, steifund glatt; der Körper ist wohl proportiouirt, die Gliederhübsch geformt, die Füße klein; ihre Statur ist eher klein,als groß und sie haben eine Anlage zum Dickwerden. DieKupferfarbe scheint'allgemein und rein auf der hohen West-küste von Südamerika vorzukommen; die Indianer, welchein der heißen Zone die höchsten Plateau'S der Anden-Cor-dillera bewohnen, sind alle nach Humboldt kupferfarbig.

Die Bewohner von Peru erreichen gleich den Mexikanern,ein hohes Alter. Humboldt erzählt davon ein auffallendesBeispiel: »Während eines Aufenthalts in Lima,« sagt dieserberühmte Reisende und Naturforscher, »starb im Dorfe Chi-guata, eine Stunde von der Stadt Areguipa, der IndianerHilario Pari, in einem Alter von 143 Jahren. Er war yoJahre lang mit 'der Indianerin, Andrea Alea Zar, welchees bis auf 117 Jahre gebracht, verheirathet gewesen. Bisin sein izosteö Jahr hatte dieser peruanische Greis alle Tage3 bis 4 Stunden WcgeS zu Fuß gemacht, und .erst 13 Jahrevor seinem Tod, nach welchem ihm von 12 Kindern nur eineTochter von 76 Jahren übrig geblieben, war er blind geworden.«

8) Urbewohner von Brasilien.

Das weitläuftige Reich des Kaisers von Brasilien, welt-berühmt durch die Herrlichkeit seiner Pflanzenwelt und durchden Neichthum au edlen Steinen, wird von einer Menge vonZndianerstämmcn bewohnt, deren genauere Keuntniß uuS trotzder neuen Reisenden Eschwcge, Spix und Martins, Prinz vonNeuwied n. s. w. noch abgcht. Besonders sind viele TheiledcS Innern fast gänzlich unbekannt; denn hieher, in die Ur-wälder und Gebirge, haben sich die Indianer oder Wilden,im Allgemeinen unter dem Namen Tapnpas bekannt, vor denPortugiesin geflüchtet. Zahlreich sind die, meist unter sichim Kriege lebenden,-Stämme, aber arm Köpfen. Nir-