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2 (1831)
Entstehung
Seite
169
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Mit Recht sagt Cuvier, um aus dem Vorstehenden gültigeSchlüsse in Bezug auf die Menschenrace ziehen zu können,müßte bestimmt werden, in wie weit die angegebenen Merk-male den Buschmännern allgemein sind; ob dieser Stammüberall von den umwohnenden Negern, Kaffcrn und Hotten-

> totten verschieden ist, oder durch Zwischenstufe in sie übergeht,wie weit er sich endlich ins Znnere von Afrika erstreckt.

Desinoulins, der wie Bory, in seinem Werke so viel Un-glückliches sagt und die Hottentotten mit den Buschmännernzu Autochthonen macht, gibt diesen beiden zusammen, alsallgemeines Kennzeichen, die Durchbohrung der Ellenbogen-grnbe, letzteren noch besonders die Verschmelzung beider Na-senbeine in ein einziges Stück und aus diesem Grunde, weilletzteres nicht der Fall ist, schließt er, daß die Hottentoten-

> venns eine ächte Hottentottin und keine Vuschniännin sei.Dieß mag dahin gestellt sein. Merkwürdig bleiben Desmou-

» lins Angaben, in Verbindung mit den früheren Lichtensteins,^ welcher 6 Vuschmannsschädel sah, daß die Nasenbeine hier inH ein einziges, schmales Rudiment verschmolzen sein sollen. Wei-" tcre Beobachtungen sind wohl nöthig, um die Allgemeinheit

!-! dieser mehreren Affen zukommenden Bildung zu bestätigen.

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io) K a f f e r n.

^ Nördlich von den Hottentotten wohnen die Kaffern. Wiei es scheint, breiten sie sich von einer Küste zur andern aus,und die Völker von Congo, so wie die am Canal von Mo-^ zambigue, scheinen ihnen verwandt zu sein. Eigentliche Kaffer-ss stamme sind die Betjuanen, nördlich von den Buschmännern,^ und die Koossa östlich davon, bis zum Küstcnsaum wohnend.z> Die Koossa sind von schönem und kräftigem Körperbau, schlank,?! mit schönem Ebenmaß der Glieder; die meisten erreichen einej Größe von 5 Fuß, 6 bis 9 Zoll; viele sind auch ansehnlichj größer. Das Gesicht ist wohlproportionirt, die Nase nichtplatt, sondern vorspringend, wie bei den Europäern; die Wei-! j ber sind schön, aber durchgängig kleiner, doch von schlankem' Wüchse; die Farbe ist braun, das Haar schwarz und wollig;. sie vereinigen gewissermassen die Züge der drei Hauptvarietä-