Druckschrift 
2 (1831)
Entstehung
Seite
149
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lichen Stämme, die Nubier, Berbern, BedschaS, die Ababdö,id Bishareen und einige abyssinifche Stämme, auch in demwestlichen Theile von Afrika die Fulah's und die Fellata'sim Sudan. Diese rochen Nationen scheinen keine cigenthüm-liche Nace auszumachrn, denn sie sind nicht zusammen verbun-den, nnd liegen oft in weiter Entfernung von einander. Diedritte Abchcilung begreift Neger, Kaffer» und Hottentotten.

Bewohner von Nordafrika.i) Ucberbleibscl»dcr alten libyschen Race.

DaS nördliche Afrika, sagt Prichard, scheint vor der An-kunft sidonischer Kolonien von einer ausgebreiteten Nace bewohntworden zu sein, welche die Römer Afrikaner, die Griechen Li-byer nannten/ Hiezu gehörten die Mauren, Numidier, Ge-tnler und andere Nationen, welche zum Theil von den Car-thagern und spater von den Römern überwunden wurden;die phönizische Sprache scheint niemals von den eingebore-nen Libyer» angenommen worden zu sein. Die Römer, undspater die arabischen Eroberer, verbreiteten ihre Sprachelängs der Linste, aber ins Innere, aus die Gebirge, scheintkeines dieser Idiome gedrungen zu sein, und die alte Sprache,so wie die ursprüngliche Nace von Nordafrika, scheint alleRevolutionen überlebt zu haben. In dem nördlichen Theileder Atlaskette wohnen die Berbern, kühne Landleute, welche inHütten oder Höhlen auf den Anhöhen leben und Viehzuchtund Ackerbau treiben. Nach Jackson wohnen mehr als zwan-zig verschiedene Berberstämme auf dem Atlas. Die räuberi-schen Kabylen scheinen innig mit den Berbern verwandt, undbewohnen die höher gelegenen Landschaften der Gebirge vonAlgier und Tunis; sie leben in Bergdörfern, die des hohenSchneegebirgs in Höhlen, und stehen unter einander stets inblutiger Fehde. Ihre Sprache nennen sie Showiah. DidKabylen sind nach Shaw von schwarzer Farbe, mit dunklemHaare; das Bergvolk am kleinen Atlas spricht zwar dieselbeSprache, ist aber schöner, hat eine röthliche Gesichtsfarbe unddunkelgelbes Haar. Shaw halt sie für Vandalenstamme.