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2 (1831)
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im Ansehen den Chinesen, doch findet man auch merkwürdigeAusnahmen, nemlich Weiber und Männer öfters von ausge-zeichneter Schönheit und blühender Gesichtsfarbe. Varrowsah welche mit hellblauen Augen, gebogenen Adlernasen,braunem Haar und sehr starken Barten. Sie hatten eherdas Aussehen von Griechen als von Tartarcn.

So finden wir also auch hier unter sprach- und stamm-verwandten Völkern eine physische Bildung von mehrfacherArt, welche bald das mongolische, bald das caucasische Ex-trem erreicht.

6) Bewohner des nordöstlichen Endes von Asien.

Prichard stellt eine Anzahl kleinerer Stamme, von gerin-ger Verbreitung, zusammen; welche die östlichsten und nördlich-sten Thcile von Sibirien, zwischen den Samojeden und Tun-gusen bewohnen, denen sie dem Baue.und der Sitte nach ver-wandt sind, von denen sie sich aber wiederum unterscheidendurch ihnen eigenthümliche Sprachen. ES sind folgende:

l> Die jeniseischen Ostjaken, mit ganz besondererSprache, dehnen sich über die nicht unbeträchtlichen, wüstenStrecken, auf beiden Seiten des Zeniseis aus. Sie gleiche»den südlichen Samojeden in ihren Sitten und sind wie dieseschamawsche Leiden.

2) Die Zukagiren, wohnen zwischen der Lena und Zn-digirska, grenzen gegen Osten an die Tschuktsche», gegen Sü-den an die Jakuten, ihre Sprache scheint von den Dialektenaller Nachbarn völlig verschieden zu sein; in ihren Sittengleichen sie den Samojeden. Nach Cochrane sollen sie frü-her ein starkes und kriegerisches Volk gewesen sein, das sichnur nach langen Kämpfen unter den russischen Scepter beugte;sie gehören zu den schönsten Völkern Sibiriens; besondersgilt dies? von den aus der Vermischung mit den Nüssen ent-sprungenen'Iukagiren; sonst haben die Zukagiren tartarischeoder asiatische Gesichter.

z) Di c K o rj ä ke n, nomadisircn ganz am Ostende von Sibi-rien zwischen dem Anadyr und dem Golf von Pentschinsk undgrenzen gegen Süden an die Kamtschadalen. Ihre eigenthümliche