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Hypothese, gegen welche sich auch von Seiten der Physik sehrvieles einwenden ließe. Jener Umstand, daß so äußerst we-nige und fast gar keine fossilen Mcnscheukuochen unter de»übrigen Resten der Urwelt aus der großen Fluth gefundenwerden, kann vielleicht ganz einfach bloS darauf beruhen, daßdie Knochen des Menschen, bei seiner künstlich gemischten, ge-wärmten und gewürzren Nahrungsweise, nach ihrer chemischenBeschaffenheit und Struktur, der Zerstörung mehr ausgesetztsein, und weniger Widerstand leisten können, als die von an-dern Thieren. Hiergegen muß man einwenden, daß sich dieMenschcnknochen keineswegs wesentlich von thierischcn Gebei-nen in chemischer und physikalischer Hinsicht unterscheiden undwir müßten die Neste von Menschen eben so gut finden, alszarte Pflanzen und thierische Thcile, wenn alle in demselbenDiluvium begraben worden wären. Entweder, so kann maumit Sicherheit sagen, gehören alle jene Diluvialgcbilde derSündfluth nicht an, oder die Menschen haben den von unsgenauer durchforschten Theil der Erdfcste vor der Fluth nichtbewohnt, wenn jene Formationen wirklich durch letztere zusam-mengeführt wurden. Sicher können wir mit Bucklaud undWeawer anuehmen, daß man in Asien Menschcugcbeiue,durch die Fluch begraben, finden wird.
Die Vertheilung des Menschengeschlechts inStämme und Völker über die Erdoberfläche.
Wenn wir einen Blick auf die Karte werfen und die Fest-länder, wie die Inseln überschauen, so finden wir, daß fastalles Trockene von Menschen bedeckt und bewohnt wird. Unterder Erde selbst, in ewiger Nacht und Finsterniß, hat derMensch seine Wohnung anfgeschlagen und auf den hohenAlpenketten aller Welttheile, nahe an der Grenze des ewigenSchnees, seine Hütte gebaut. Die glühenden SandwüstcnAfrikas sind den schwärmenden Araberstämmeu nicht zu heißgewesen und die höchsten Breiten von Amerika, die InselndeS Eismeeres, waren dem Eskimo nicht unzugänglich. Derstaunende Reisende findet auf den tausend Inseln der Südsec