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die ganze Vegetation in ihren Wellen begrub, entstanden a„mehreren Punkten der Erde neue Pflanzenschöpsungen, unddie Geschichte und geographische Vertheilung der Vcgetabilienläßt uns durch sorgsames Studium diese Centra der Vege-tation entdecken, von welchen aus die Pflanzen sich über mehroder weniger gesonderte Landstreckcn verbreiteten und so eigen-thümlichc Floren bildeten. Schwerer ergründbar ist jenesÄounder, welches die getödtete Thierwelt in eigener Art wie-der erstehen und über die Continente und Inseln verbreite»ließ. Wie wenige Menschen, so wurden auch wenige Thiereerhalten; aber eS ist wahrscheinlich, daß eine secundäre Thicr-schöpfnng noch hinzukam.
Ueber das Clima der Erde wahrend der ge-schichtlichen Zeiten.
Ueber das Clima,-die Temperatur, Fcnchtigkcits- und an-dere Verhältnisse der Erde unter den verschiedenen Breite»im hohen Alterthum, haben wir freilich keine direkten Veob-achtuugcu, da die Instrumente, welche uns jene Zuständeüusö Genaueste augcben, den Alten fehlten. Wir mäße»uns daher an andere Punkte halten und wir haben zm»Glück welche, die uns hier ziemlich sicher leiten. Wir wisse»,daß alle organische Wesen, Thiere sowohl als Pflanzen, angewiße Verhältnisse gebunden sind, die sich nicht allenthalben i»gleichem Maaße auf der Erde vorfinden. Vor allen sind es dirPflanzen, welche ihrer ganzen Natur nach, der Ortöbcwegimgentbehrend, sehr abhängig vom Boden und besonders von derTemperatur der Luft sind und daher sehr geeignet scheine»,als Ersatzmittel für meteorologische Werkzeuge zu diene»,Ein geistreicher und trefflich beobachtender Botaniker, LaProfessor Schonw in Kopenhagen, hat cS versucht, nach die-sem Maaßstab das Clima des Alterthnms zu bestimmen undauf eine überzeugende Weise dargcthan, daß sich dasselbe i»>Laufe der letzten zweitausend Jahre nicht merklich veränderthat. Wir wollen khm hier in seinen interessanten Untersu-chungen folgen. Wenn es sich um die Bestimmung der me-teorologischen Verhältnisse einer Gegend in den ältesten Zeile»