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2 (1831)
Entstehung
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Nord-Nord-Ost nach Süd-Süd-West; in andern Gegen-den, z. B. in Nordamerica ron Nordost nach Südwest.Sehr merkwürdig ist eS, daß man neuerlich höchst merkwür-dige Verhältnisse eigener Art in den Gebirgen von Schwe-den, so wie in England aufgefunden hat. Der treffliche Ge-birgöforscher Brongniart entdeckte nämlich, in Begleitungdes berühmten Schweden BerzeliuS, an den Felswänden derGranit- und Gneishügel in der Gegend von Hogdal, an derschwedisch-norwegischen Grenze, dann auch an andern OrtenSpuren der Gewalt, welche die Blöcke- davon ablöste undwegführte. Die granitischen Hügel haben daselbst an ihrenSeiten und auf der Höhe beiläufig horizontallaufende Fur-chen, welche inwendig abgerundet und wie polirt erscheinen,gleichsam als ob sie durch darübergleitende harte und sphäroidi-sche Massen gebildet worden seien Der Präsident der geo-logischen Gesellschaft in London, Professor Sedgwigh, be-merkte etwas ähnliches in England. Die Form mehrererThäler beweist hier die Wirkung der Diluvialfluthen; überallist Diluvium und Alluvium deutlich getrennt, besonders istdieß der Fall in Kent und auf der Insel Wight. Ein Theilder Felsblöcke z. B. die in, Uorkshire stammen aus Skandina-vien; andere dagegen, wie z. B. in Westmoreland und Cum-berland, kommen von benachbarten Höhen, nicht aber vomOrte selbst, wo sie sich finden; die höchsten Spitzen der Bergetragen selbst die Spuren der diluvischen Ströme. So gibtes auf einzelnen Höhen Kieselsteine und Blöcke, welche diesenDergspitzen fremd sind und von andern Höhen in der Näheherrühren; man findet hier öfters ähnliche Furchen, wie dievon Brongniart in Schweden beobachteten.

Auch die ganze Lagerung dieser Felsblöcke auf den jüng-sten Gebirgen deutet auf einen, verhältnißmäßig zu den übri-gen Gebirgsformationen, jungen Ursprung hin, und es istdaher höchst wahrscheinlich, daß es die letzte Catastrophe war,welche hier wirkte. Man kann sich eine Vorstellung von derGewalt der Diluvialgewässec machen, wenn man bedenkt,daß solche ungeheure Massen, weit über die Thäler weg, vonder Alpenkette auf den Jura, 4000 Fuß hoch geschoben wur-