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2 (1831)
Entstehung
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durchmesscrS 1718 V» geographische Meilen; nehmen wir dieBruchzahl für den uns bekannten Theil weg, so bleiben noch1718 Meilen für unsere Untersuchung übrig, welche noch garnicht bekannt sind. Eine dünne Lage Staub, welche dieOberfläche eines Erdglobus von gewöhnlicher Größe bedeckt,ist eine verhältnißmäßig weit dickere Kruste, als der uns zu-gängliche Theil der Erdrinde. Auch würden wir sehr irren,wenn wir glaubten, daß uns alle Schichten, welche innerhalbder iy,ooo Fuß liegen, hinlänglich bekannt seien, oder daßwir auf allen Punkten der Erdoberfläche, ja nur auf eineneinzigen, dieselbe so tief aufgeschürft hatten. Bekanntlichnimmt das Wasser auf der Erdoberfläche mehr als 6,800,000Ouadratmeilcn, dqS Land nur etwa 2,400,000 Ouadratmeilenein; der Boden des Meeres und der großen Seen ist unsgänzlich unbekannt und wir können nur Vermuthungen überdessen Ban haben; vom festen Lande sind uns mehr oderweniger unvollkommen die Gcbirgsarten von einem Theil Gu-ropa's, Nordasiens und Amerika's, und sehr wenig die vonAfrika und Ostindien bekannt; ja selbst in dem am bestenbekannten Erdtheile, in Europa, welcher etwa 154.000 Oua-dratmeilen groß ist, wissen wir von der Hälfte so gut alsnichts von der Zusammensetzung der Erdschichten, und Deutsch-land, Frankreich und England, welche jetzt in jeder kleinenProvinz einen eifrigen GebirgSforschex aufznweisen haben,bieten noch große Landstrecken dar, welche nur oberflächlich un-tersucht sind. Mt diesem geringen Material also wollten wiruns zutrauen, ein klares Licht über die Bildungsgeschichte desPlaneten zu verbreiten, während kaum eine matte Dämme-rung angebrochen ist?

Es sind noch keine zwei Zahrzehende, daß man den Gra-nit als das unterste Glied der Urgebirgsarten betrachtete,und man für ausgemacht annahm, daß alle übrigen bekann-ten Formationen auf ihr ruhen; jetzt weiß man, daß er baldunter, bald über den ältesten Schiefern liegt, bald sogar dieälteren Kalke, den bunten Sandstein und selbst die Schichtendes Lias bedeckt. Noch nicht so lange ist eS, daß Niemandeinen Zweifel über die neptunische, d. h. ans wässeriger Auf-