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2 (1831)
Entstehung
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füllte damals das Becken der Seine. An seinen Ufern, inHainen von Palmen- und Nadelhölzern, suchten die grasfres-senden Paläotherien und die Heerden von 20 andern Pachy-dermen ihre Nahrung; Nagethiere und Fleischfresser, ja selbstDeutelthiere, jetzt blos in Neuholland und im südlichen Ame-rika, aber als andere Arten, einheimisch, mischten sich unterjene fremden Gestalten. Land-, Sumpf- und Wasservögelbelebten die Atmosphäre, und im See und in den Flüssenhausten Crocodile, Schildkröten, Fische und. Muschelthiere.Aber ein Sturm ging über diese friedliche Thierwelt; einhereinbrechendeö Meer begrub alles Lebendige, und in seinenTiefen erstand eine neue Bevölkerung.

DaS Meer, welches längere Zeit ruhig über den GräbernauSgestorbener Wesen gestanden sein muß, bildete mehrere' mächtige Niederschläge, die wir nun auf dem Gips und dem' Mergel der vorigen Gruppe abgelagert finden. Sie bestehenaus neuerem Sandstein, aus Mergelthon, Nagclfluh und' Kalk, und finden sich mehr oder minder beträchtlich in allen

i oben ausgezählten Becken. Nur Seethiere sammelte man in

> den Schichten dieses Gesteins, gewaltige Bänke von Austern

-> und andern Seeconchylien, Wallfischreste, dem Caschelot (Mx-

8t,'ter) ähnlich, und Gerippe von Delphinen,c Nun wich das Meer zum letzten Mal; auf dem trocken" gewordenen Lande bildeten sich in einer Reihe von Jahren

e dieselben Gesteine wie jetzt noch, aber nach größerem Maaß-

>' stab. Auf der letzten meerischen Formation, unmittelbar vordem Diluvium oder, wo dieses fehlt, oder weggcwaschen" wurde, vom neueren Schwemmland bedeckt, ruhen die ober-" sten tertiären Süßwasscrbildungen. Sie scheinen zum Thcil

" vor den Aushölungen der jetzigen Thäler, und vor den Ebe-

« nen entstanden zu sein. Hieher gehört der ältere Kalktuff

oder Sinter (Stalactircn) mit krpstallinisch blätteriger Stcuc-' tur, der dichte Kalktuff oder ältere Travertin, der lockereSüßwasserkalk, viele Kalk- und Thonmergel, der kiesliche^ Kalk und der Mühlsteinquarz, in welchem bei La Fertö sousl Iouarre, ohnfern Paris, so schöne Steinbrüche, zur Gewin-nung von Mühlsteinen, eröffnet sind. Die meisten thierischen

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