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dem Daniellschen Hygrometer und in dem Psychrometer Instru-mente erhalten, durch welche die Ermitt elung des Tliaupunktes keineSchwierigkeit hat. Das Psychrometer besteht aus zwei Thermometern,von denen das eine trocken, das andere stets mit Wasser befeuchtet erhal-ten wird, so dass das erstere die Lnftwärme, das andere die Verdun-stungskälte des Wassers angeben kann, die immer zwischen der Luft-wärme und dem Thaupunkle liegt, und aus welcher sich ohne Schwierig-keit der Tliaupunkt seihst berechnen lässt. Dieses Instrument habe ichbei meinen Beobachtungen zum Grunde gelegt, und für jede der ge-nannten Stunden danach sowohl den Tliaupunkt als auch die relativeD unstmenge der Atmosphäre angegeben. Unter relativer Dunstmengeverstehe ich die verhältnissmässige Menge des jedesmal in der Luft ent-haltenen Dunstes im Vergleich zu der Dunstmenge, welche vorhanden seinkönnte, wenn die Luft vollkommen gesättigt wäre. Bei veränderter Luft-wärme ist diese Sättigungsmenge verschieden. Man ist aber im Stande,jedesmal anzugehen, wieviel Dunst hei der beobachteten Luftwärme dieAtmosphäre in einem Cubikfuss aufzunehmen im Stande ist. Kennt mandemnach jene relative Dunstmenge, d. h. weiss man, wie viel Th eile desfür die bestehende Luftwärme erforderlichen Dnnstmaximums wirklich vor-handen waren: so ist es nun leicht anzugehen, wieviel dem Gewichte nachWasserdunst in hundert Cubikfuss oder in einem beliebigen andern Luft-volumen enthalten war. Man kann daher mit Hülfe der relativen Dunst-menge leicht die absolute bestimmen. Für die durch die Atmosphärebewirkten Veränderungen in der Natur ist nun die relative Dunstmengcwichtiger als die absolute; indem cs z. B. für Bildung des Kcgens, Tliauesetc. nicht darauf ankommt, wieviel Wasser in der Luft dem Gewichtenach aufgelöst ist; sondern oh die Luft ihrer tliermoinetrischen Beschaffen-heit nach durch diese Dunstmenge gesättigt ist oder nicht, und wie nahesie im letzteren Falle dem Sättigungspunkte ist. Dies wird aber durch dieAngabe der relativen Dunstmenge bestimmt, wobei man das jedesmal zurSättigung erforderliche Dunstquantum als aus 100 Theilen bestehend an-nimint und angiebt, wieviel solcher Theile wirklich vorhanden sind. Sobedeutet also z. B. die relative Dunstmenge 85, dass T a s %- derjenigen Feuch-tigkeit, durch welche die Luft vollkommen gesättigt wird, zur Zeit derBeobachtung in der Luft vorhanden waren. Will man daraus wissen, wie-viel Dunst dem Gewichte nach in einem gegebenen Volumen enthalten ist, somuss man die Temperatur berücksichtigen. Wäre z. B. die Luftwärme20° B.: so würden bei vollkommener Sättigung 1588 Gran in 100 Cubik-fuss enthalten sein; folglich sind bei dem durch ~V ausgedrückten Sätti-
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