sondern bloß die von Stolz sich aufblähen lassen, die aus Unfä-higkeit, die Wissenschaft selbst zu erweitern, sich mit Aufklärungihrer dunkeln Geschichte abgeben, oder Alles herzuerzählen wissen,was Andere gethan haben, weil sie diese größteutheils mechanischeBeschüstignng für Übung der Wissenschaft selbst halten. Ichkonnte dieses mit Exempeln belegen, aber das sind odiöse Dinge.
Es müßte eine ganz entsetzlich elende Übersetzung sein, dieein gutes Buch für einen Mann von Geist, der ins Große liestund nicht über Ausdrücken und Sentenzen hängt, verderben könnte.Ein Buch, das nicht einen solchen Charakter hat, den selbst derschlechteste Übersetzer kaum für den Mann von Geist verderbenkann, ist gewiß nicht für die Nachwelt geschrieben.
Es ist gewiß sehr schwer, ein Werk zu schreiben, das denBeifall derer erhält, die bei Genie die Materie, worein die Sacheeinschlägt, zum Studio ihres ganzen Lebens gemacht haben. Ichhabe gefunden, daß, wenn ich eine gewisse Materie in der Physik,von nicht sehr großem Umfange, 8 bis 14 Tage lang zum Haupt-gegenstand meiner Untersuchungen machte, mir alle Schriftsteller,die darüber geschrieben hatten, seicht vorgekommen sind.
Wenn doch große Männer ihre Art zu studireu bekannt machenwollten, eigentlich die Art, wie sie ihre Meisterwerke verfertigthaben. Der Anfang dieser Werke war sicherlich nicht der An-fang des Schreibens. ES wäre möglich, daß von einem großen