Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
214
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Pädagogische Bemerkungen

Es wäre der Mühe werth, zu untersuchen, ob es nichtschädlich ist, zu sehr an der Kinderzucht zu poliren. Wir kennenden Menschen noch nicht genug, um dem Zufall, wenn ich soreden darf, diese Berrichtung ganz abzunehmen. Ich glaube,wenn unsern Pädagogen ihre Absicht gelingt, ich meine, wen»sie es dahin bringen können, daß sich die Kinder ganz unterihrem Einfluß bilden, so werden wir keinen einzigen recht großenMann mehr bekommen. Das Brauchbarste in unserm Lebenhat uns gemeiniglich niemand gelehrt. Auf öffentlichen Schu-len, wo viele Kinder nicht allein zusammen lernen, sondernauch Muthwillen treiben, werden freilich nicht so viel frommeSchlafmützen gezogen, Mancher geht ganz verloren, den meistenaber sieht man ihre Überlegenheit an. Bewahre Gott, daß derMensch, dessen Lehrmeistern! die ganze Natur ist, ein Wachs-klumpen werden soll, worin ein Professor sein erhabenes Bildnißabdruckt.

Nachdem die Welt schon so lange gestanden hat, scheint esfast unnöthig, am Menschen weiter zu künsteln. Man lasse