Literärische Bemerkungen
Was sind unsere gelehrten Zeitungen und unsere meistenJournale? Sie sind allerdings vorn bloßen Meßkatalvg unter-schieden, aber was sie von diesem unterscheidet, ist gerade das,was da macht, daß sie säst Niemand mehr liest.
Mit Phlegma schreibt sichs keine Satire gegen Phlegma,denn darin besteht eben seine Natur, daß es sich nicht selbststört. Wir ahmen immer die Satire der Engländer und Fran-zose» nach, und bedenken nicht, daß wir mit ganz andern Fel-len ;n thun haben.
Unsere Porike haben sich nun allmälig verloren-, der Fluchschien immer mit den Generationen zuzunehmen.
Diejenigen unter den Gelehrten, denen es an Menschenver-stand fehlt, lernen gemeiniglich mehr als sie brauchen, und dieVernünftigen unter ihnen können nie genug lernen.
In den Bützowcr krit. Sammlungen, wo man die Humische