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Philosophische Bemerkungen.
ist ein Vorurthcil unsers Jahrhunderts in Deutschland, daßdas Schreiben so zum Maßstabe des Verdienstes gediehe» ist.Eine gesunde Philosophie wird vielleicht dieses Vorurtheil nachund nach vertreiben.
Seitdem jcderman kritische Chartequen liest, sind die Pro-dukte des Witzes der Leute gewissermaßen der Maßstab geworden,nach welchem man ihren Werth als Mensch überhaupt bestimmt.
Verminst und Erfahrung können zwar bei einem Schrift-steller einigermaßen die Haushaltung für die Empfindung führen,wenn er beide in einem sehr großen Maße besitzt, nie wird eraber sein Werk durch Züge erheben können, bei deren Erblickungder feinste Nachahmer bekennen muß, sie lägen außer seinemSprengel. Es scheint, als wen» sich der Himmel die Mitthei-lung besonderer Gedanken und Entdeckungen selbst vorbehaltenhatte, da sie so selten die Frucht des Fleißes sind.