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1 (1844)
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4 .

Beobachtungen über den Menschen.

Der schmeichlerische Elende, ich möchte fast sagen der Feig-herzige, der unter jedem Streich des Schicksals winselt, der sichmit demüthigen Gekehrten naht, Brot fordert, und sich aufGnade und Ungnade seinem Wohlthäter ergibt, ist leicht erkannt;der Jagdjunker im Vorbeisprengen versteht Micnensprache genug,ihn zu kennen. Der andere, stille, nur für ein paar Stationengeschaffene Mann, dessen Elend nicht geschwätzig ist, der mehrdenkt, und wo er auch immer an der gemeinen Last angespanntwird, besser zieht, ist schwerer zu kennen. Es gehört ein ge-übtes Auge dazu, seine ungekünstelte Bescheidenheit vom heim-lichen Stolz und seine Kürze in Allem vom Trotz zu unterscheiden.

Die gemeinsten Menschen, ob sie's gleich nicht der Mühewerth achten, niederzuschreiben, was sie sehen, sehen und fühlendoch Alles, was des Nicderschreibens werth gewesen wäre, undder Unterschied zwischen dem Pöbel und dem Gelehrten bestehtoft bloß in einer Art von Apperception oder in der Knust, zuBuch zu bringen.