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1 (1844)
Entstehung
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den! Wer dünkt sich gleichwohl jetzt weise genug, etwas darüberzu schreiben, was nur einigermaßen der Wahrheit nahe kommt?Nun ist freilich bei den Alten nicht so viel geschrieben, und folg-lich gelesen worden; aber gewiß geschehen ist wohl eben so viel;ja was das Schlimmste ist, so mußte man sich dort mehr aufErzählung und Tradition verlassen.

Es schadet bei manchen Untersuchungen nicht, sie erst beieinem Rauschchen durchzudenken und dabei aufzuschreiben; her-nach aber Alles bei kaltem Blute und ruhiger Überlegung zuvollenden. Eine kleine Erhebung durch Wein ist den Sprünge»der Erfindung und dem Ausdruck günstig; der Ordnung undPlanmäßigkeit aber bloß die ruhige Vernunft.

Die Deutsche» mögen auch sagen, was sie wollen, so kannnicht geleugnet werden, daß unsere Gelehrsamkeit mehr darinbesteht, recht gut inne zu haben, was zu einer Wissenschaft ge-hört, und zumal deutlich angebe» zu können, was dieser undjener darin gethan hat, als selbst auf Erweiterung zu denken.Selbst unter unsern größten Schriftstellern gibt es welche, dieeigentlich nur das, was man schon wußte, gut geordnet wiederdrucken lassen, hier und da mit einer Erläuterung, die sie ent-weder wieder an einem andern Ort aufgefangen haben, oder diesich sonst leicht machen läßt. Wie viele Kante, Eulcr,Klap rothe haben wir denn? Die Engländer bekümmern sichwenig darum, was Andere mögen gewußt haben, und suchen