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lorit ist das Colorit eines schlechten Malers, der auf frischenGips malt, und der, um einer Stelle sanften Schmelz mitzu-theilen, sieben andere ganz abgeschnitten sitzen läßt. Kurz inder ganzen Cveurdame finden wir auch nicht die flüchtigste Spurdes Genies, das durch einen einzigen Zug uns nöthigt, Leine-wand für unsern Nächsten zu halten, seinen stummen Seufzernuns entgegen zu erbarmen, und bei seinen gemalten Thränen,das höchste Geschenk des gefühlöollen Menschen, lebendige Thrä-nen zu weinen.
Da, wo einen die Leute nicht mehr können denken hören,da muß man sprechen; sobald man aber dahin kommt, wo manwieder Gedanken voraussetzen kann, die mit unsern einerlei sind,so muß man aufhören zu sprechen. Ein solches Buch istSterne's Reise; aber die meisten Bücher enthalten zwischenzweien merkwürdigen Punkten nichts, als den allergcmcinstenMenschenverstand — eine stark ausgezogene Linie, wo einepunktirte zugereicht Hütte. Alsdann ist es erlaubt, das-Ge-dachte auszudrücken, wenn eS auf eine besondre Art ausgedrücktwird, doch dieses ist schon mit unter der ersten Anmerkung be-griffen.
Der beständige Umgang, den K...I mit Büchern von al-lerlei Art hatte, die Titel, die er las, und über welche er spre-chen hörte, hatten in seinem Kopf eine Art von allgemeiner En-cyklopädie erzeugt, welche gedruckt zu sehen vie^-icht des groß-