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auf 14 zählen wollen, hat gemacht, daß ich keinem mehr ohnePrüfung glaube.
Aus dem jetzigen Zustande der Gelehrsamkeit, da sich Nützlich-keit, Gründlichkeit und Tändelei wie 1, 3 und 5 verhalten, gleichauf einen Berfall der Wissenschaften schließen wollen, heißt dieSache mit gar zu mikroskopischen Augen betrachten. Dieses Zickzackwird im Allgemeinen doch nur ein steter Weg; ob er zur Auf-nahme oder zum Werfall führt, läßt sich so geschwind nicht beur-theilen. Fünfzig Jahre Kleinmeistcrci und Tändelei nehmen sichfür das lebende Zeitalter traurig aus, im Ganzen sind es uu-merkliche Krümmungen in dem großen Zuge. Wenn man nahe' ist, so sieht es aus, als böge er sich zurück.— Wenn ein Volksich einmal aus der edeln Einfalt in das mehr Schimmerndeverloren hat, so geht, wie ich glaube, der Weg nach der Ein-falt zurück, durch das höchst Affectirte, das mit dem Ekel endigt.
Wenn unsere jetzt im Schwange gehende registcrartige Ge-lehrsamkeit nicht bald zu ihrem Winterstillstand kommt, so istallerdings viel zu befürchten. Der Mensch lebt allein, um seinund seiner Mitmenschen Wohl so sehr zu befördern, als es seineKräfte und seine Lage erlauben. Hierin kürzer zu seinem End-zweck zu gelangen, nützt er die Versuche seiner Vorfahren. Erstudirt. Ohne jene Absicht studiren, bloß um sagen zu können,was Andere gethan haben, das heißt die letzte der Wissenschaftentreiben. Solche Leute sind so wenig eigentliche Gelehrte, als