Druckschrift 
1 (1844)
Entstehung
Seite
242
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Sonst sucht man bei Bekehrungen die Meinung wegzu-schaffen, ohne den Kopf anzutasten; in Frankreich verfährt manjetzt kürzer: man nimmt die Meinung mit sammt dem Kopf weg.

Was die Großen jetzt zu bedenken habe», ist, daß sie ihreUnterthanen gewiß nicht leicht ärger drücken können, als siein Frankreich gedrückt wurden; und diese doch ihrem Könige denKopf abgeschlagen haben.

Es sind jetzt Deutsche, Engländer, Franzosen, Piemonteser,Spanier, Portugiesen, Neapolitaner und Holländer, die dasheilige Grab der französischen Monarchie zu eroberntrachten; ob es ihnen wohl gelingen wird?

Es ist eine große Frage, wodurch in der Welt mehr istausgerichtet worden: durch das gründlich Gesagte, oder durchdas bloß schön Gesagte. Etwas zugleich sehr gründlich und sehrschön zu sagen, ist schwer; wenigstens wird in dem Augenblick,da die Schönheit empfunden wird, die Gründlichkeit nicht ganzerkannt. Man tadelt das seichte Geschwätz, das jetzt in Frank-reich in politischen Dingen gedruckt wird. Ich glaube, dieserTadel ist selbst etwas seicht, und zeigt, daß bloß das System,aber nicht die Kenntniß menschlicher Natur die Feder geführt hat.Denn diese Bücher werden ja nicht für das Menschengeschlechtund die abstracto Vernunft geschrieben, sondern für coucreleMenschen von einer gewissen Partei; und erreichen gewiß ihren