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machen, daß der Mensch Dinge thäte, ohne daß er es wußte!so wie der, der die Jagd liebt, seinem Körper eine heilsameBewegung verschafft; oder der, der den Hunger stillt, für dieNahrung seines Körpers sorgt, oder sein Geschlecht fortpflanzt,indem er eigentlich nur seinem Vergnügen nachgeht. Der Himmelhat so wenig auf unsern Verstand ankommen lassen, und wirwollen Alles damit treiben. Das Gesetz ist ein gar kalter Körper.
Die Welt so zu erschaffen, wie Epikur, Demokrit, le Sage,ist freilich Verwegenheit. Es kann ganz anders zugegangensein. Allein das ist das leider nur allzu gemeine argumoMumincloloirtiso. Wir sind Theile dieser Welt, Mitbewohner, undder Gedanke, der in uns lebt und webt, gehört ja auch mitdazu. Da wir nun einmal für allemal in des lieben GottesUntcrhause sitzen, und er selbst uns Sitz und Stimme aufge-tragen hat, sollen wir unsere Meinung nicht sagen? Wennwir sie nicht sagen sollten, und nicht sagen dürften, so würdenwir sie nicht sagen können. Ich glaube, wozu der menschlicheGeist Hang fühlt, da soll man ihn ja gewähren lassen. Esunterbleibt nicht, und darf und kann auch nicht unterbleiben.Daß eine vernünftige Religionspolizei hierüber etwas waltet, ist,wie ich glaube, recht gut. Nur muß dieses nicht durch ge-druckte Befehle im Detail geschehe»; das ist eine abscheulicheSache. Denn der Befehl, wenn er auch noch so gut abgefaßtist, kann sich nicht in das Detail einlassen; und so lange erdieß nicht kann, so kann er ja eben so einfältig gedeutet wer-