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trachtung über die Staaten, wenn man sie sich als einzelneMenschen gedenkt. Sie sind also auch Kinder, und sv lange siedieses sind, mögen sie monarchisch am besten sein. Wenn aber dieKinder groß werden, so lassen sie sich nicht mehr so behandeln,denn sie werden alsdann wirklich nicht selten klüger, als der Vater.
Wenn es noch ein Thier gäbe, das dem Menschen anKräften überlegen wäre, und sich zuweilen ein Vergnügen darausmachte, mit ihm zu spielen, wie die Kinder mit Maikäfern,oder sie in Cabinetten aufspießte, wie Schmetterlinge; so würdees wohl am Ende ausgerottet werden, zumal wenn es nicht anGeisteskräften dem Menschen sehr weit überlegen wäre. Eswürde ihm unmöglich sein, sich gegen die Menschen zu halten;es müßte ihn denn verhindern, seine Kräfte im mindesten zuüben. Ein solches Thier ist aber wirklich der Despotismus,und doch hält er sich noch an so vielen Orten. Bei der Ge-schichte des Thieres muß aber auch angenommen werden, daßes den Menschen nicht wohl entbehren kann.
Wenn die Hunde, die Wespen und die Hornissen mitmenschlicher Vernunft begabt wären, so könnten sie sich vielleichtder Welt bemächtigen.
Es ist eine Frage, ob wir nicht, wenn wir einen Mörderrädern, gerade in den Fehler des Kindes verfallen, das denStuhl schlägt, an den es sich stößt.