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1 (1844)
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Wen» wir die Aufmerksamkeit auf schwache Empfindungenvernehmen lernen, so können sie uns den Dienst von starken thun.

So wie zu den niederträchtigsten und lasterhaftesten ThatenGeist und Talent erfordert wird, so ist selbst bei den größteneine gewisse Unempsindlichkcit nöthig, die man bei anderen Ge-legenheiten Dummheit nennt.

Es ist wirklich nichts abscheulicher, als wenn sich selbstzugezogene Strafgerichte noch einlaufen, nachdem man schon langeangefangen hat, sich zu bessern.

Der Geldgeiz der beim Ehrgeiz steht, verdiente allemal einbesseres Wort.

Die Helden der alten Dichter sind sehr von denen im Mill-ion z. B. verschieden. Sie sind tapfer, klug und weise, aberselten nach unseren Sitten liebenswürdig und barmherzig. Mil-ieu hat die feurigen aus der Bibel entnommen. Sollte viel-leicht unsere christliche Moral ihren Grund rn einer gewissenSchwachheit haben, in einer jüdischen Feigheit, da sich die an-dere auf Stärke gründet? Allgemeine Verträglichkeit ist vielleichtein schönes Hirngespinst und was sich nie wird erreichen lassen.

Sympathie ist ein schlechtes Almosen.