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Seinen Neigungen schlechtweg entgegen zu handeln führt gewißanr Ende zu etwas Besserem. So z. B. daß ich bei Tische nicht trinke.
Es ist sehr schlimm, daß heutzutage die Wahrheit ihre Sachedurch Fiction, Neman und Fabel führen lassen muß.
Ehe man tadelt, sollte man immer erst versuchen, ob mannicht entschuldigen kann.
Es ist ein großer Unterschied, in einem schlechten Zustandeimmer gelebt zu haben oder nun in denselben erst abwärts ge-kommen zu sein. Im letzten Falle wird man von zwei Kräftengetrieben, die in der einfachen Richtung noch immer als verschie-den gefühlt werden, hingegen im ersten nicht, da man sie für eineeinzige, einfache hält. Dieses erstreckt sich noch über mehrere Dinge.
Man sängt seine Testamente gewöhnlich damit an, daßman seine Seele Gott empfiehlt. Ich unterlasse dieses mit Fleiß,weil ich glaube, daß solche Recommandationen wenig fruchten, wennsie nicht durch das ganze Leben vorausgegangen sind. Solche Necom-mandationcn sind Galgenbekehrungcn; eben so leicht als nnwirksam.
Es gibt jetzt der Vorschriften, was man sein soll, so man-cherlei Arten, daß es kein Wunder wäre, wen» die Menge aufden Gedanken gcricthe, zu bleiben, was sie ist.